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PERKUSSION

Vorderlader wurden in Europa seit der zweiten Hälfte des 14. Jahrhundert immer häufiger und erfolgreicher als Artillerie- und Handwaffen eingesetzt. Von der Luntenzündung ab Mitte des 14. Jahrhunderts, über die Funkenzündung (Radschloss, Schnapphahnschloss, Feuerstein, Steinschloss) ab etwa 1500 bis hin zu der Perkussionszündung (Zündhütchen) ab 1820. Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts wurden sie mit der Erfindung der Patronenmunition durch die einfacher zu ladenden Hinterladerwaffen mit Patronenmunition verdrängt.

Bei Perkussionswaffen wird die Treibladung über ein Zündhütchen gezündet, welches auf einem so genannten Piston gesteckt wird, der seitlich am Gewehr- oder Pistolenlauf angebracht ist. Die Zündung erfolgt durch den Hahn, der auf das Zündhütchen schlägt und diesem dadurch zum Zünden bringt, was wiederum die Treibladung im Lauf zur Explosion und die Waffe zum Schießen bringt. Im Vergleich mit der Steinschlosswaffe wird das Pulver schneller und sicherer gezündet. Erst die Erfindung des Zündhütchens und die Entwicklung des Perkussionsschlosses machte die Entwicklung moderner Revolver möglich.

Schießen mit dem Vorderlader nimmt den Schützen mit auf eine Zeitreise, in eine Epoche, als die Waffen noch rudimentär und der Pulverdampf noch beeindruckend war.